Eigenproduktionen

Einige Schauspielproduktionen bestreiten wir in jeder Spielzeit ausschließlich mit eigenen Mitteln. Dazu suchen wir den Stücktext aus und stellen das künstlerische Ensemble zusammen. In der neuen Reihe EIN STÜCK WEITER präsentiert das FWT: aktuelle dramatische Positionen, die in konzentrierten und schnellen Umsetzungen auf die Bühne kommen. Die Reihe ist darauf angelegt, kreative Energien zu bündeln sowie starke, eigenwillige und auch ungeschützte Impulse zu dem zu geben, was uns gesellschaftlich auf die Nerven und an die Nieren geht. Die Eigenproduktionen stellen außergewöhnliche zeitgenössische Dramatik- und Regiepositionen vor und bilden zusammen mit den kuratierten Focus on: - Reihen das Grundgerüst unseres Spielplans.
 

Fotos: Jan Niklas Berg

BÜHNENBESCHIMPFUNG

Schauspiel von Sivan Ben Yishai. Inszenierung: CUMA Kollektiv | Das diskussionsfreudige Kollektiv CUMA - brasilianisch für "Wie bitte?" - packt aus: erstmal die Instrumente. Und knöpft sich dann auf szenisch-musikalische Weise die Institution Theater vor. Produktions-Reihe EIN STÜCK WEITER

Foto: Oliver Stroemer / AMAZE

DIE KATZE ELEONORE

Von Caren Jeß. Inszenierung: S. Rudat | Wie radikal müssen wir sein, um wir selbst sein zu können? Immobilienmaklerin Eleonore entdeckt, dass sie eigentlich eine Katze ist. Im Rahmen der Produktions-Reihe EIN STÜCK WEITER

Fotos: Jan Niklas Berg

fünf minuten stille

Von Leo Meier. Inszenierung: Produktionsbüro Petra P. | Komödie über eine Gesellschaft, die nichts mehr zu sagen hat, aber einfach nicht die Klappe halten kann. Drei Personen möchten der Stille lauschen und zu sich selbst finden – könnten sie doch nur für fünf Minuten schweigen. Im Rahmen der Produktions-Reihe EIN STÜCK WEITER

NOMINIERT FÜR DEN KÖLNER THEATERPREIS 2025

Schauspiel 'Liebe/Eine argumentative Übung' von Sivan Ben Yishai. Nicola Schubert, Mirjam Radovic im Freien Werkstatt Theater

LIEBE/ EINE ARGUMENTATIVE ÜBUNG

Schauspiel | Sivan Ben Yishais Stück ist ein radikaler, krasser und zugleich komischer Selbstversuch über die Liebe. Darüber, wie sich Jedefrau (und Jedermann) darin verändert.

NOMINIERT FÜR DEN KÖLNER THEATERPREIS 2022
AUTORIN SIVAN BEN YISHAI AUSGEZEICHNET MIT DEM MÜLHEIMER DRAMATIKPREIS 2024

TOUCH THE LINE

Staging Borders through Bodies & Rituals | Performance von Emel Aydoğdu | Grenzen strukturieren unser Zusammenleben – sie ordnen und orientieren, trennen und verbinden, schützen und schließen aus. Sie entstehen im Alltag: in Gesten, Blicken und Routinen.