Staging Borders through Bodies & Rituals
Von Emel Aydoğdu und Eva Lochner
Grenzen strukturieren unser Zusammenleben – sie ordnen und orientieren, trennen und verbinden, schützen und schließen aus. Sie entstehen im Alltag: in Gesten, Blicken und Routinen. Grenzen haben Überhänge: Ränder, an denen Bedeutungen kippen, an denen etwas bleibt, was nicht passt, übersteht oder weiterwirkt. Durch eine autofiktionale und diskursive Recherche werden in dieser performativen Stückentwicklung der Körper, Sprache und soziale Praktiken zu einem Forschungsfeld. TOUCH THE LINE lädt zu einem Perspektivwechsel ein: Grenzen nicht nur als Linien, sondern als Schwellen mit Überhängen zu erfahren – dynamisch, verhandelbar, körperlich.