Für taubes und hörendes Publikum ab 10 Jahren
Die Welt ist kompliziert, hart und schwer. Es ist schwer in ihr jung und leicht zu sein, und noch schwerer in ihr groß und stark zu werden. Doch am schwersten ist es groß zu sein und leicht zu werden.
Zwischen weichen Matten und harter Schutzkleidung suchen zwei Performer:innen nach dem Trotz gegenüber dem Schwermut, der Überlastung, der Überforderung. Zwei Körper erproben im Hier und Jetzt den Widerstand. Der Theaterraum wird zum Trainingsraum für Leichtigkeit. Für Gegenwärtigkeit. Für Kraft.
Die Performer:innen erzählen von der Welt, hebeln gemeinsam gesellschaftliche Kräfte aus und schaffen etwas, das wir alle brauchen: Den Mut zum trotzdem!
Für TrotzdemTanzen arbeitet pulk fiktion erstmals mit der Tauben Performerin Pia Katharina Jendreizik sowie dem Tauben Deaf Coach und Choreografen Dodzi Dougban zusammen. So entsteht die erste pulk-Produktion für Taubes und hörendes Publikum. Gemeinsam mit der Performerin Sophia Schroth feiert TrotzdemTanzen – in der Regie von Hannah Biedermann und mit der Choreografie von Elisabeth Hofmann – die Kraft weiblich gelesener Körper.
Das Stück wird für Taubes Publikum zugänglich sein.
Weitere Infos zur Barrierefreiheit erfolgen im Prozess.
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste. Realisiert aus Mitteln des Tabori Preises, gestiftet vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
