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Von Alina Arshi
Impulse Festival für Performance, Theater & Tanz
Ein spannungsgeladenes Werk, das die Beziehung zwischen Körpern im Wechselspiel von Verletzlichkeit, Irritation und Macht untersucht.
Als würde man am Faden eines Wollknäuels ziehen, bringt „States of bewilderment“ immer neue Systeme aus anderen hervor. Die Choreografin Alina Arshi aus Lausanne ist bereits mit ihrem Bachelor-Abschluss-Stück „Entepfuhl“ in der Schweiz sowie in Italien, Frankreich und UK getourt. Nun bringt sie gemeinsam mit der Tänzerin Juliette Uzor ihr neues Stück, eine Performance voller Kontraste und konsequenter Entscheidungen auf die Bühne: Zwischen Isolation und extremer Nähe, Unbeweglichkeit und intensivem Ausdruck entsteht ein Raum unter Hochspannung. Welche Rolle spielt unser Blick im von den beiden Tänzerinnen selbstbestimmt kontrollierten Geschehen? Wo entsteht Macht, wo Verletzlichkeit? Winzige Verschiebungen alltäglicher Situationen entblößen in dieser Choreografie, die den nackten Körper als konkret und abstrakt zugleich erfasst, eine verzweifelte Zusammengehörigkeit in der Hierarchie, und bringen bekannte Bilder ins Wanken. In einer Performance, der man sich kaum entziehen kann, werden Vorstellungen von Stärke und Schwäche, Wahnsinn und Überleben, Handlungsfähigkeit und Verpflichtung, Bosheit und Verlorenheit auf die Probe gestellt.
Alina Arshi ist eine in Lausanne lebende Tänzerin und Choreografin. Sie lässt sich von der Widersprüchlichkeit des Körpers inspirieren: Dieses Medium, das zugleich konkret und abstrakt ist, eröffnet neue Dimensionen der Kommunikation und des Verstehens. Als Tänzerin arbeitet Alina mit Teresa Vittucci, Nicole Seiler, Marlène Saldana und Jonathan Drillet, Léa Katharina Meier, Juliette Uzor, Emma Bertuchoz, Mathilde Monnier und Simon Van Schuylenbergh zusammen.
19.6.,19:30 Uhr+ Nachgespräch / Aftertalk (EN)
20.6.,18:30Uhr + Bewegte Einführung / Physical Introduction 17:30 Uhr
Sprache: Keine Sprache
Barrierefreiheit und Content Notes: Aktuelle Informationen unter wwww.impulsefestival.de
Dauer: 70-90 Minuten
Eine Produktion von Association Kaam Kaaj mit Ars Longa Agency in Koproduktion mit Emergentia, Pavillon ADC Genève, Arsenic – Centre d'art scénique contemporain (Lausanne). Partnerschaften mit La Ménagerie de Verre Paris, Rakete Festival / Tanzquartier Wien und mit Unterstützung von Ville de Lausanne, Loterie Romande Genève, Fondation Ernst Goehner.
EN
A tense work that explores the relationship between bodies, oscillating vulnerability, confusion, and power.
As if pulling a thread from a ball of wool, “States of bewilderment” stretches systems out of one another. Choreographer Alina Arshi from Lausanne has already toured Switzerland, Italy, France and the UK with her bachelor’s degree show “Entepfuhl”. Now, together with dancer Juliette Uzor, she brings her latest piece to the stage, a performance full of contrasts and consequential decisions: a space filled with tension is created between isolation and extreme closeness, immobility and intense expression. What role does our gaze play in the events controlled by the two dancers themselves? Where does power arise, where does vulnerability? Tiny shifts in everyday situations expose a desperate togetherness in the hierarchy in this choreography, which captures the naked body as both concrete and abstract, and topples familiar images. In a performance from which it is almost impossible to withdraw, notions of strength and weakness, madness and survival, agency and obligation, malice and lostness are put to the test.
Alina Arshi is a dancer and choreographer based in Lausanne. She draws inspiration from the body’s contradictory status: simultaneously concrete and abstract, this tool opens up other dimensions for communication and understanding. As a dancer Alina works with Teresa Vittucci, Nicole Seiler, Marlène Saldana and Jonathan Drillet, Léa Katharina Meier, Juliette Uzor, Emma Bertuchoz, Mathilde Monnier, and Simon Van Schuylenbergh.
Tickets nur unter rausgegangen.de

