JANA ZÖLL: ICH BIN

FOTO Meyer Originals

«Wer bin ich?», «Worüber definiere ich mich?» und «Was macht mich aus?» Interaktive Online-Performance per Zoom-Konferenz zu den Themen Körper, Identität, Selbst- und Fremd-Zuschreibungen

Ausgezeichnet mit dem Dr.-Otto-Kasten-Preis 2021 des Deutschen Bühnenvereins

Identität ist oft die Summe dessen, wie wir sind oder sein wollen. Wie wir gesehen werden und gesehen werden wollen.
Geschlecht, Behinderung, Herkunft oder Sexualität: Kategorien, auf die wir zurückgreifen, wenn wir andere Menschen oder uns selbst beschreiben.«Wer bin ich?», «Worüber definiere ich mich?» -  «Was macht mich aus?»  über solche Fragen bilden wir unsere Identität.
Jana Zöll beschäftigt sich in der interaktiven Online-Performance «ich bin» mit dem Körper, der Identität, mit Selbst- und Fremd-Zuschreibungen. Sie interessiert besonders, inwiefern unsere Neigung, Dinge und Personen in Kategorien einzuordnen, dem Wunsch nach einer offenen Gesellschaft  widerspricht.

Die Performance bildete den Auftakt der Spielzeitreihe »Challenge Accepted« am Theater der Jungen Welt (TDJW) in Leipzig.
"ich bin" ist in einer TakeCare Residenz von Flausen+ entstanden. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

Die Vorstellung findet live auf Zoom statt.

REGIE UND PERFORMANCE Jana Zöll
DRAMATURGIE Anna Weyrosta
REGIEASSISTENZ Stephanie Sonntag

Für ihre am Theater der Jungen Welt (TDJW) entstandene Zoom-Performance 'Ich bin' erhält die Performerin Jana Zöll den Dr. Otto Kasten-Preis 2021. Der mit 10.000 € dotierte Preis ist der bedeutendste Nachwuchsförderpreis der deutschen Theaterlandschaft. Er wird für das Jahr 2021 zu gleichen Teilen an fünf Einzelkünstlerinnen und Künstler sowie Gruppen für ihre digitalen Projekte verliehen. Die Performance 'Ich bin' entstand im Januar 2021 als Teil der TDJW-Spielzeitreihe 'Challenge Accepted'. 'Die Auszeichnung freut mich angesichts der Pandemiesituation besonders, da diese meine Möglichkeiten der Berufsausübung zu Beginn doch sehr in Frage gestellt hatte', erzählt Jana Zöll. 'Noch dazu ist ›Ich bin‹ meine erste Performance in Eigenregie. Es ist wirklich schön, dass meine Arbeit so anerkannt wird.'
'Ich bin' spielt auf intelligente Weise mit Zuschreibungen und Normvorstellungen und zeigt hierbei, inwiefern die Einordnung in Kategorien dem Wunsch nach einer offenen Gesellschaft widerspricht.

kobinet-nachrichten.de

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