Köln-Premiere | Performance von Sepidar Theater
Für alle ab 16 Jahren
Hedera begibt sich auf die Spuren eines Widerstands, der unter Trümmern verborgen liegt – ungehört, unsichtbar und doch präsent. Ausgehend von einer Auseinandersetzung mit antikoloniale feministische Bewegungen im globalen Süden im Schatten von Krieg, Genozid und Unterdrückung, die durch Repression in den Untergrund gedrängt wird.
In einem Brachland bewegen wir uns durch Spuren von vergangenen und bestehenden Kämpfen. Ein Atemzug, ein Geste, ein Gefühl – Zeichen des Aufbegehrens brechen sich durch Körper, Stimme und Raum bahn. Die Performerinnen tragen Verluste und Hoffnungen an die Oberfläche, lassen ein verkörpertes Archiv sprechen und transformieren Zerstreuung in Zusammenhalt. In einem Raum des kollektiven Erinnerns, des Trauerns, der Ermächtigung und der Zelebration, zerbrechen Trümmer und werden neu rekonstruiert. Das Stück fragt danach, wie Erinnerungen an diese Kämpfe – oft ausgelöscht oder verdrängt – durch Körper, Stimme, Bewegung und Musik wieder erfahrbar werden können.
Sprache/Language: Deutsch und Englisch/ German and English
Content Note:
Hinweise zu sensorischen Reizen: Im Stück kommen staubige Luft/Staub, erhöhte Lautstärke und Dunkelheit vor.
Hinweise zu sensible Inhalten: Im Stück werden (sexuelle) Gewalt und Krieg thematisiert
www.sepidartheater.de
Bahareh Sadafi (geb. 1986 in Teheran) ist Puppenspielerin, Regisseurin und Schauspielerin. Nach ihrem Dramatik-, Literatur- und Puppenspiel-Studium in Teheran migrierte sie nach Deutschland und promoviert seitdem an der Ruhr-Universität Bochum. Sie wirkte in Stücken mit, die auf internationalen Theaterfestivals in Sri Lanka, Belgien, Polen und Russland gastierten. 2016 gründete sie zusammen mit Mamadoo Mehrnejad das Sepidar Theater, das mit Formen des Schattentheaters, Physical Theatre sowie Dokumentarischen Theaters zu philosophisch-politischen Themen arbeitet.
Eine Produktion von Sepidar Theater in Koproduktion mit dem Theater im Depot und dem Freien Werkstatt Theater
Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste und dem Kulturbüro der Stadt Dortmund










