GRUSEL

FOTO: Birgit Hupfeld

FOTO: Birgit Hupfeld

Audioflyer zum Stück


Theatrales-Live-Hörspiel | Koproduktion pulk fiktion mit KJT Dortmund, FFT Düsseldorf & FWT. Für blinde und sehende Menschen. Ab 8 Jahren
NOMINIERT FÜR DEN KÖLNER KINDER- UND JUGENDTHEATERPREIS 2023

Das Publikum zieht aus, um das Gruseln zu lernen. Kinder und Erwachsene kommen in einem theatralen Live-Hörspiel zusammen. Zwischen fantastischen Geistern, Fledermäusen und Monstern sucht das Stück nach den Ängsten des Alltags und den Schrecken der heutigen Welt, um ihnen einen lustvollen Auftritt zu verpassen. 

Theatrales-Live-Hörspiel bedeutet bei GRUSEL: das Publikum sitzt gemeinsam auf der Bühne und hört etwas über Kopfhörer, erlebt aber auch Dinge parallel im Raum.

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, den Fonds Darstellende Künste, die Stiftung Erlebnis Kunst und die Rheinenergiestiftung

www.pulk-fiktion.de

HINWEIS
In dem Stück GRUSEL sitzen die Besuche.innen nicht im Publikumsraum, sondern auf Stühlen, die auf der ganzen Bühne verteilt sind. Es gibt keine feste Blickrichtung, sondern unterschiedliche Ausrichtungen der Stühle. Die Schauspieler:innen bewegen sich zwischen den Besucher:innen. Es kann kurze Berührungen durch die Schauspieler:innen geben. Es gibt Momente, in denen man durch den Raum geht. Man wird dann begleitet und es wird auf mögliche Barrieren hingewiesen. In der Vorstellung wird manchmal mit starker Dunkelheit oder Helligkeit und anderen starken Lichteffekten (Stroboskop) gearbeitet. Teilweise kommen laute Toneffekte und Nebel zum Einsatz. Während der Vorstellung werden Kopfhörer getragen. Außengeräusche wird man mit und ohne Kopfhörer immer hören können. In GRUSEL geht es um Ängste, und es kann kurze Momente geben, in denen man sich erschrickt.

KONZEPT pulk fiktion
REGIE Hannah Biedermann und Norman Grotegut
PERFORMANCE Marouf Alhassan, Franziska Schmitz, Manuela Neudegger, Hannah Biedermann/Norman Grotegut
SOUNDDESIGN Dirk Sorge
DRAMATURGIE Lisa Zehetner
AUSSTATTUNG Ria Papadopoulou
VERMITTLUNG Hannah Dijksma
TECHNIK UND VERSCHALTETE ELEMENTE Simon Brinkmann
BELEUCHTUNG Peter Behle

Kinderstimmen berichten von ihren Ängsten, von pochenden Türen und knarzenden Dielen, oder von den gedämpften Geräuschen, die aus der Küche kommen, wo die Eltern noch mit Freunden feiern. Rätselhaft und seltsam sind sie, diese Erwachsenen und ihre Welt manchmal unheimlich. Und nicht weniger unheimlich ist es, wie gut diese Erwachsenen berechtigte Zukunftsängste zu verdrängen gelernt haben. In der Verbindung von Spiel und Dokumentation, von spontaner Interaktion und kindgerechter Aufarbeitung zum Teil hochkomplexer Themen macht Pulk Fiktion zurzeit niemand etwas vor.

Kölner Stadt-Anzeiger

Es ist ein wahrhaft multimediales Spektakel, das Hannah Biedermann und Norman Grotegut mit Franziska Schmitz und Marouf Alhassan entwickelt haben. Denn es gibt Projektionen, Schauspiel, quietschende Türen und Dialoge, die sich um Kinderängste drehen. Die Stühle sind über den Raum verteilt, so dass zwischen den Besucherinnen und Besuchern temperamentvoll agiert werden kann. Nähe ist durchaus gefragt, aber es geht hier weder um Schockeffekte noch um pädagogische Besserwisserei. Das Gruseln wird als Anlass genommen, über sich selbst und die Frage nachzudenken, warum man sich ängstigt und ob daran nicht auch die unachtsamen Erwachsenen ihren Teil beitragen.

Kölnische Rundschau

Die Schauspieler schlüpfen in der Inszenierung von Hannah Biedermann und Norman Grotegut von pulk fiktion in viele Rollen: Ein Skelett mit schwerer Kette huscht zwischen dem Publikum herum, Gastspieler Mohammed Marouf Alhassan lässt seinen Kopf um 360 Grad kreisen und trägt ihn auch schon mal (...) unterm Arm, Rainer Kleinespel gibt einen Vampir und Johanna Weißert spielt eine mysteriöse Katze sowie eine tröstende Mama. (...) Windmaschine, Nebel, quietschende Türen und Treppengepolter (...) (Ausstattung: Ria Papadopoulou) sorgen für wohlige Schauer-Atmosphäre, die immer wieder gebrochen wird.

Ruhr Nachrichten

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