BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//TYPO3/NONSGML Calendarize//EN
BEGIN:VEVENT
UID:calendarize-wir-muessen-reden-20250506
DTSTAMP:20250409T204302Z
DTSTART:20250506T170000Z
DTEND:20250506T190000Z
SUMMARY:WIR MÜSSEN REDEN
DESCRIPTION:WIR MÜSSEN REDEN#8: Solidarität unter DruckTalk | Heiße Dis
 kussion & warme Küche Moderator*in Kathrin Ebmeier diskutiert mit den Gä
 stinnen Jamila Al-Yousef und Esther Dischereit\, während in einer improvi
 sierten „Küche für alle“ ein gemeinsames Menü zubereitet wird. Im A
 nschluss ist das Publikum zum Essen und Gespräch eingeladen.Begrenzte Sit
 zplätze\, wir empfehlen eine frühe Buchung.In Kooperation mit dem Sommer
 blut KulturfestivalText unten auch in einfacher Sprache\nWie steht es um d
 ie Kunst- und Meinungsfreiheit hierzulande? Wie können\, dürfen und müs
 sen wir über Menschenrechtsverletzungen\, Kriege und Genozid sprechen? Wi
 e zeigen wir Mitgefühl – für Betroffene von Krieg ebenso wie für jene
 \, die aufgrund politischer Positionierungen Ausladungen und Cancelling er
 fahren? Und wie verleihen wir unserer Wut über Unrecht Ausdruck?Seit dem 
 7. Oktober 2023 hat sich auch in Deutschland die Debatte über die Kriege 
 in der WANA Region (Westasien und Nordafrika) stark zugespitzt. In Politik
 \, Medien und besonders im Kunst- und Kulturbetrieb stehen Fragen von Soli
 darität sowie Kunst- undMeinungsfreiheit in Bezug auf Antisemitismus und 
 Rassismus in einem hoch polarisierten Spannungsfeld. Künstler:innen werde
 n ausgeladen\, Veranstaltungen abgesagt\, Institutionen geraten unter Druc
 k. Zugleich erfahren Stimmen Ausschluss\, die um eine differenzierte\, emp
 athische Haltung ringen und sich nicht eindeutig auf eine Position oder Me
 inung reduzieren lassen.Wie ist radikale Empathie unter diesen Bedingungen
  möglich? Wie können wir Menschenrechtsverletzungen an Palästinenser:in
 nen ebenso benennen wie zunehmenden Antisemitismus\, ohne gecancelt zu wer
 den? Wie können Kulturinstitutionen Räume für differenzierte Auseinande
 rsetzung öffnen und Empathie für alle vom Krieg Betroffenen Zivilist*inn
 en ermöglichen – und wie frei ist die Kunst\, wie frei sind Künstler*i
 nnen\, wenn politische Konfikte auch hierzulande zu neuen Grenzziehungen f
 ühren?Gemeinsam mit Gästen aus Kunst\, Literatur und politischer Praxis 
 sprechen wir über Solidarität im Spannungsfeld von Krieg\, öffentlicher
  Debatte und Kulturbetrieb – und darüber\, wie trotz des zunehmenden Dr
 ucks sich zu positionieren ein Dialog möglichbleiben kann.Einfache Sprach
 e:Wie frei sind Kunst und Meinung in Deutschland?Wie können wir über Kri
 eg und Menschenrechts-Verletzungen sprechen?Wie zeigen wir Mitgefühl für
  Menschen im Krieg – und auch für Menschen\, die wegen ihrer Meinung da
 zu ausgeschlossen werden?Und wie können wir unsere Wut über Unrecht zu d
 em allem zeigen?Seit dem 7. Oktober 2023 wird in Deutschland viel über de
 n Krieg im Nahen Osten gestritten.In Politik\, Medien und Kultur gibt es s
 tarke Meinungen und viel Streit.Es geht oft um Solidarität in Bezug auf A
 ntisemitismus und Rassismus.Manche Künstlerinnen und Künstler werden aus
 geladen.Veranstaltungen werden abgesagt.Auch Kultur-Orte stehen unter Druc
 k.Gleichzeitig werden Menschen ausgeschlossen\, die versuchen\, differenzi
 ert und mit Mitgefühl zu sprechen.Wie können wir trotzdem Mitgefühl fü
 r alle zeigen?Wie können wir über Gewalt gegen Palästinenser*innen spre
 chen – und auch über Antisemitismus?Wie können wir darüber sprechen\,
  ohne ausgeschlossen zu werden?Wie können Kultur-Orte Raum für offene Ge
 spräche schaffen?Und wie frei sind Kunst und Künstler*innen\, wenn es so
  viel Druck gibt?Wir sprechen darüber gemeinsam mit Gästen aus Kunst\, L
 iteratur und Politik.Es geht um Solidarität\, um Streit und darum\, wie G
 espräche trotzdem möglich bleiben.Moderation:Kathrin Ebmeier (Köln / Bo
 chum) steht auf Bühnen\, entwirft Räume und baut Bühnenbilder\, die in 
 fktionale Zeiten & Umgebungen einladen. Ebmeier arrangiert zudem Installat
 ionen mit diversen Materialien\, Texten und Gesprächen um das schöne Leb
 en für Alle auszustellen – oder Wege dahin. Als Teil der Theatercrew An
 na Kpok (Ruhrgebiet/Berlin) und der queeren Oval Offce Bar / KosmoPolis e.
 V. (Bochum) ist K häufg in Kollektiven unterwegs. Aktuell beschäftigt si
 ch Ebmeier u.a. mit Sabotage.Gästinnen:Jamila Al-Yousef ist Kulturwissens
 chaftlerin\, Musikerin\, Theatermacherin und diskriminierungssensible Bera
 terin. Sie verbindet künstlerische Praxis mit machtkritischer Bildungs- u
 nd Beratungsarbeit an der Schnittstelle von Kunst\, Politik und gesellscha
 ftlicher Transformation. Als international tourende Musikerin ihrer Band J
 amila & The Other Heroes und als Beraterin arbeitet sie zu Powersharing\, 
 Antirassismus\, Empowerment und Awareness\, u.a. aktuell im Programm (K)ei
 n Kunststück der Anne Frank Bildungsstätte. Ihre Arbeit ist machtkritisc
 h\, traumasensibel und stellt Betroffenenperspektiven ins Zentrum.Esther D
 ischereit lebt in Berlin. Sie schreibt Prosa\, Lyrik und Essays und ist Au
 torin von Theater- und Hörstücken. Mit „Joëmis Tisch. Eine jüdische 
 Geschichte“ und „Übungen jüdisch zu sein“ wurde sie eine der wicht
 igsten literarischen Stimmen unter den Nachkommen der Shoa-Überlebenden i
 n Deutschland. 2009 erhielt sie den Erich-Fried-Preis. Als Professorin leh
 rte sie an der Universität für angewandte Kunst in Wien\, 2019 als DAAD 
 Chair in Contemporary Poetics an der New York University. Mit „Blumen fü
 r Otello Über die Verbrechen von Jena“ Musiktheatr. Werk führt sie Kla
 ge und Anklage im Zusammenhang der NSU-Mordserie gegen Migrant*innen. Zule
 tzt erschien „Ein Haufen Dollarscheine“\, nominiert auf der shortlist 
 zum Preis der Leipziger Buchmesse2025. Dischereit arbeitet mit Künstler*i
 nnen aus den Bereichen Musik\, Tanz\, Concept Kunst und Film zusammen\, zu
 letzt in der Ausstellung „Wer war Fritz Kittel – Ein Reichsbahnarbeite
 r entscheidet sich" zus. mit Veruschka Götz\, exhibition design.\nAccessi
 bility-Hinweis: Der Veranstaltungsraum ist barrierefrei über einen Lift z
 ugänglich. Eine rollstuhlgerechte Toilette ist im EG vorhanden.Wir müsse
 n reden ist eine Gesprächsreihe des FWT und versteht Theater als Ort gese
 llschaftlicher Aushandlung – zwischen Expert:innen und Publikum\, zwisch
 en Widerspruch und gemeinsamem Essen. Jede Ausgabe widmet sich einem Begri
 ff\, der unsere Gegenwart und unser Nachdenken über das gesellschaftliche
  Zusammenleben prägt. Bisherige Themen waren: Utopie\, Protest\, geschlec
 htliche Selbstbestimmung\, Verzicht\, Demokratie\, Menschenrechte\, Ernäh
 rung und Lieferketten – eine Gesprächsreihe für progressives Denken un
 d produktiven Streit.
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p><strong>WIR MÜSSEN REDEN#8: Solidarität 
 unter Druck</strong><br /><strong>Talk | Heiße Diskussion &amp\; warme Kü
 che </strong>Moderator*in Kathrin Ebmeier diskutiert mit den Gästinnen Ja
 mila Al-Yousef und Esther Dischereit\, während in einer improvisierten „
 Küche für alle“ ein gemeinsames Menü zubereitet wird. Im Anschluss is
 t das Publikum zum Essen und Gespräch eingeladen.<br />Begrenzte Sitzplä
 tze\, wir empfehlen eine frühe Buchung.<br /><strong>In Kooperation mit d
 em Sommerblut Kulturfestival</strong><br /><br /><strong>Text unten auch i
 n einfacher Sprache</strong></p>\n<p>Wie steht es um die Kunst- und Meinun
 gsfreiheit hierzulande? Wie können\, dürfen und müssen wir über Mensch
 enrechtsverletzungen\, Kriege und Genozid sprechen? Wie zeigen wir Mitgefü
 hl – für Betroffene von Krieg ebenso wie für jene\, die aufgrund polit
 ischer Positionierungen Ausladungen und Cancelling erfahren? Und wie verle
 ihen wir unserer Wut über Unrecht Ausdruck?<br /><br />Seit dem 7. Oktobe
 r 2023 hat sich auch in Deutschland die Debatte über die Kriege in der WA
 NA Region (Westasien und Nordafrika) stark zugespitzt. In Politik\, Medien
  und besonders im Kunst- und Kulturbetrieb stehen Fragen von Solidarität 
 sowie Kunst- und<br />Meinungsfreiheit in Bezug auf Antisemitismus und Ras
 sismus in einem hoch polarisierten Spannungsfeld. Künstler:innen werden a
 usgeladen\, Veranstaltungen abgesagt\, Institutionen geraten unter Druck. 
 Zugleich erfahren Stimmen Ausschluss\, die um eine differenzierte\, empath
 ische Haltung ringen und sich nicht eindeutig auf eine Position oder Meinu
 ng reduzieren lassen.<br /><br />Wie ist radikale Empathie unter diesen Be
 dingungen möglich? Wie können wir Menschenrechtsverletzungen an Palästi
 nenser:innen ebenso benennen wie zunehmenden Antisemitismus\, ohne gecance
 lt zu werden? Wie können Kulturinstitutionen Räume für differenzierte A
 useinandersetzung öffnen und Empathie für alle vom Krieg Betroffenen Ziv
 ilist*innen ermöglichen – und wie frei ist die Kunst\, wie frei sind Kü
 nstler*innen\, wenn politische Konfikte auch hierzulande zu neuen Grenzzie
 hungen führen?<br /><br />Gemeinsam mit Gästen aus Kunst\, Literatur und
  politischer Praxis sprechen wir über Solidarität im Spannungsfeld von K
 rieg\, öffentlicher Debatte und Kulturbetrieb – und darüber\, wie trot
 z des zunehmenden Drucks sich zu positionieren ein Dialog möglich<br />bl
 eiben kann.<br /><br /><strong>Einfache Sprache:</strong><br />Wie frei si
 nd Kunst und Meinung in Deutschland?<br />Wie können wir über Krieg und 
 Menschenrechts-Verletzungen sprechen?<br />Wie zeigen wir Mitgefühl für 
 Menschen im Krieg – und auch für Menschen\, die wegen ihrer Meinung daz
 u ausgeschlossen werden?<br />Und wie können wir unsere Wut über Unrecht
  zu dem allem zeigen?<br /><br />Seit dem 7. Oktober 2023 wird in Deutschl
 and viel über den Krieg im Nahen Osten gestritten.<br />In Politik\, Medi
 en und Kultur gibt es starke Meinungen und viel Streit.<br />Es geht oft u
 m Solidarität in Bezug auf Antisemitismus und Rassismus.<br /><br />Manch
 e Künstlerinnen und Künstler werden ausgeladen.<br />Veranstaltungen wer
 den abgesagt.<br />Auch Kultur-Orte stehen unter Druck.<br />Gleichzeitig 
 werden Menschen ausgeschlossen\, die versuchen\, differenziert und mit Mit
 gefühl zu sprechen.<br /><br />Wie können wir trotzdem Mitgefühl für a
 lle zeigen?<br />Wie können wir über Gewalt gegen Palästinenser*innen s
 prechen – und auch über Antisemitismus?<br />Wie können wir darüber s
 prechen\, ohne ausgeschlossen zu werden?<br />Wie können Kultur-Orte Raum
  für offene Gespräche schaffen?<br />Und wie frei sind Kunst und Künstl
 er*innen\, wenn es so viel Druck gibt?<br />Wir sprechen darüber gemeinsa
 m mit Gästen aus Kunst\, Literatur und Politik.<br />Es geht um Solidarit
 ät\, um Streit und darum\, wie Gespräche trotzdem möglich bleiben.<br /
 ><br /><strong>Moderation:</strong><br /><strong>Kathrin Ebmeier </strong>
 (Köln / Bochum) steht auf Bühnen\, entwirft Räume und baut Bühnenbilde
 r\, die in fktionale Zeiten &amp\; Umgebungen einladen. Ebmeier arrangiert
  zudem Installationen mit diversen Materialien\, Texten und Gesprächen um
  das schöne Leben für Alle auszustellen – oder Wege dahin. Als Teil de
 r Theatercrew Anna Kpok (Ruhrgebiet/Berlin) und der queeren Oval Offce Bar
  / KosmoPolis e.V. (Bochum) ist K häufg in Kollektiven unterwegs. Aktuell
  beschäftigt sich Ebmeier u.a. mit Sabotage.<br /><br /><strong>Gästinne
 n:</strong><br /><strong>Jamila Al-Yousef</strong> ist Kulturwissenschaftl
 erin\, Musikerin\, Theatermacherin und diskriminierungssensible Beraterin.
  Sie verbindet künstlerische Praxis mit machtkritischer Bildungs- und Ber
 atungsarbeit an der Schnittstelle von Kunst\, Politik und gesellschaftlich
 er Transformation. Als international tourende Musikerin ihrer Band Jamila 
 &amp\; The Other Heroes und als Beraterin arbeitet sie zu Powersharing\, A
 ntirassismus\, Empowerment und Awareness\, u.a. aktuell im Programm (K)ein
  Kunststück der Anne Frank Bildungsstätte. Ihre Arbeit ist machtkritisch
 \, traumasensibel und stellt Betroffenenperspektiven ins Zentrum.<br /><br
  /><strong>Esther Dischereit</strong> lebt in Berlin. Sie schreibt Prosa\,
  Lyrik und Essays und ist Autorin von Theater- und Hörstücken. Mit „Jo
 ëmis Tisch. Eine jüdische Geschichte“ und „Übungen jüdisch zu sein
 “ wurde sie eine der wichtigsten literarischen Stimmen unter den Nachkom
 men der Shoa-Überlebenden in Deutschland. 2009 erhielt sie den Erich-Frie
 d-Preis. Als Professorin lehrte sie an der Universität für angewandte Ku
 nst in Wien\, 2019 als DAAD Chair in Contemporary Poetics an der New York 
 University. Mit „Blumen für Otello Über die Verbrechen von Jena“ Mus
 iktheatr. Werk führt sie Klage und Anklage im Zusammenhang der NSU-Mordse
 rie gegen Migrant*innen. Zuletzt erschien „Ein Haufen Dollarscheine“\,
  nominiert auf der shortlist zum Preis der Leipziger Buchmesse<br />2025. 
 Dischereit arbeitet mit Künstler*innen aus den Bereichen Musik\, Tanz\, C
 oncept Kunst und Film zusammen\, zuletzt in der Ausstellung „Wer war Fri
 tz Kittel – Ein Reichsbahnarbeiter entscheidet sich" zus. mit Veruschka 
 Götz\, exhibition design.</p>\n<p><strong>Accessibility-Hinweis: </strong
 >Der Veranstaltungsraum ist barrierefrei über einen Lift zugänglich. Ein
 e rollstuhlgerechte Toilette ist im EG vorhanden.<br /><br /><strong>Wir m
 üssen reden</strong> ist eine Gesprächsreihe des FWT und versteht Theate
 r als Ort gesellschaftlicher Aushandlung – zwischen Expert:innen und Pub
 likum\, zwischen Widerspruch und gemeinsamem Essen. Jede Ausgabe widmet si
 ch einem Begriff\, der unsere Gegenwart und unser Nachdenken über das ges
 ellschaftliche Zusammenleben prägt. Bisherige Themen waren: Utopie\, Prot
 est\, geschlechtliche Selbstbestimmung\, Verzicht\, Demokratie\, Menschenr
 echte\, Ernährung und Lieferketten – eine Gesprächsreihe für progress
 ives Denken und produktiven Streit.</p>
LOCATION:Moderation: Kathrin Ebmeier \nZu Gast: Jamila Al-Yousef & Esther 
 Dischereit 
END:VEVENT
END:VCALENDAR
