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DESCRIPTION:HOFFNUNGSWERKSTATT 2: Nachhall eines Bruchs – Ost-West-Verha
 ̈ltnis als offene WundeDiskussion mit Luisa Bäde\, Georg Diez und Ming P
 oon\nEchoes of a Rupture – East-West Relations as an Open WoundDer Journ
 alist und Autor Georg Diez diagnostiziert in seinem neuen Buch “Kipp-Pun
 kte” den Rechtsruck in Ostdeutschland als Folge von Wendeversäumnissen
 : der Verlust politischer Selbstwirksamkeit zu einer generationsübergrei
 fenden Kränkungserfahrung geführt\, die Teile der Bevölkerung besond
 ers anfällig für autoritäre Ideologien macht. Ein Kipp-Punkte\, an d
 enen die Geschichte auch anders hätte verlaufen können. Was braucht es h
 eute\, um die verpassten historischen Möglichkeiten nicht weiter fortschr
 eiben zu lassen – und damit die Beziehung zwischen Ost und West neu zuei
 nanderfinden kann?\nKünstlerische Wege schlagen die Regisseurin Luisa Bä
 de\, die 1988 in Gera (Thüringen) geboren wurde\, und der Choreograf und 
 Aktivist Ming Poon ein\, der seit zehn Jahren in einem Dorf in Sachsen-Anh
 alt lebt. Im Netzwerk Nachwendekinder und in der Performance OSTBEGEGNUNGE
 N - Nachwendekinder alive and kicking! stoßen Luisa Bäde und andere Kün
 stler:innen mit Ostperspektiven durch Austausch auf Augenhöhe Prozesse de
 r Aufarbeitung der (Nach-)Wendezeit an. Ming Poon wiederum lädt Künstl
 er:innen mit asiatischem Hintergrund auf seine Farm in Bräsen/Coswig (An
 halt) ein\, um gemeinsam mit den Dorfbewohner:innen partizipative Kunstpro
 jekte zu gestalten. Mit Georg Diez diskutieren die beiden\, wie aus den of
 fenen Brüchen der Wende heute neue Formen solidarischen Handelns entstehe
 n können.\nENA shift to the right in eastern Germany - is it a consequenc
 e of neglect following reunification that’s led to a loss of political a
 gency as well as intergenerational experience of grievance? Journalist and
  author Georg Diez pursues this observation in his new book Tipping Points
 . He questions why sections of the population are particularly susceptible
  to authoritarian ideologies. At what point could history have taken a dif
 ferent course\, where are the tipping points? And what is needed today to 
 prevent missed historical opportunities being repeated so that the relatio
 nship between East and West can reach a common understanding?\nThuringia-b
 orn director Luisa Bäde and choreographer and activist Ming Poon\, who li
 ves in rural Saxony-Anhalt\, are exploring artistic paths: Luisa Bäde and
  artists with an eastern German perspective are initiating processes throu
 gh the “Nachwendekinder” (post-reunification children) network and the
 ir performance “OSTBEGEGNUNGEN – Nachwendekinder alive and kicking” 
 in order to come to terms with the post-reunification era. Ming Poon\, mea
 nwhile\, brings artists with Asian backgrounds together with villagers to 
 participate in art projects at his farm in Bräsen/Coswig. Together with G
 eorg Diez\, the two discuss how new forms of solidarity can emerge from th
 e open fractures of reunification.\nDauer: 90 MinutenSprache: Deutsch und 
 Englisch (mit Dolmetschen)\, Deutsche Gebärdensprache (DGS)Sprecher:innen
 : Georg Diez\, Luisa Bäde und Ming PoonModeration: Karina RocktäschelDeu
 tsche Gebärdensprache (DGS): Joanna Romagnoli und Sarah Verena BockersKur
 ation und Konzeption: Dandan Liu\nGeorg Diez ist Journalist\, Autor\, Kura
 tor und Fellow von ProjectTogether und bei der Max-Planck-Gesellschaft\, w
 o er zu Fragen demokratischer Innovation forscht. Er schreibt regelmäßig
  für Zeit Online und ausländische Medien und den Substack Überleben im 
 21. Jahrhundert. Zuletzt erschien von ihm sein Buch „Kipppunkte. Von den
  Versprechen der Neunziger zu den Krisen der Gegenwart“.\nGeorg Diez is 
 a journalist\, author\, curator\, and fellow at ProjectTogether and the Ma
 x Planck Society\, where he researches questions of democratic innovation.
  He writes regularly for Zeit Online\, international media\, and the Subst
 ack "Überleben im 21. Jahrhundert". His most recent book\, "Kipppunkte. V
 on den Versprechen der Neunziger zu den Krisen der Gegenwart" was publishe
 d in 2025.\nMing Poon arbeitet mit angewandter Choreografie und nutzt sie 
 als Werkzeug\, um die soziale und politische Relationalität des Körpers 
 in Zeit und Raum zu hinterfragen\, zu stören und neu zu organisieren. Sei
 n besonderes Interesse gilt der Aktivierung des Potenzials marginalisierte
 r Körper und der Verwendung choreografischer Strategien\, die Dekolonisie
 rung\, Verletzlichkeit\, Fürsorge\, Queerness und Scheitern beinhalten. E
 r gründete das Asian Performing Artists Lab (APAL) und ist Gründungsmitg
 lied von United Networks gUG.\nMing Poon works with applied choreography\,
  using it as a tool to question\, disrupt\, and reorganize the social and 
 political relationality of the body in time and space. He has a particular
  interest in activating the potential of marginalized bodies and employing
  choreographic strategies that encompass decolonization\, vulnerability\, 
 care\, queerness\, and failure. He founded the Asian Performing Artists La
 b (APAL) and is a founding member of United Networks gUG.\nLuisa Bäde  
 geb. 1988 in Gera\, Multimediale Künstlerin\, Absolventin der Kunsthochsc
 hule für Medien Köln mit Auszeichnung. Ihre Arbeiten bewegen sich in hyb
 riden partizipativen Formen an der Schnittstelle vom Dokumentarischen zum 
 Performativen. Mit Film\, Performance und Körperarbeit arbeitet sie inte
 rdisziplinär seit 2022 in verschiedenen Formaten zur Ostsozialisierung i
 hrer Generation und hat das @netzwerk_nachwendekinder mitgegründet. 2025 
 realisierte sie die multimediale Performance „OSTBEGEGNUNGEN – Nachwen
 dekinder alive and kicking!“\nLuisa Bäde (born 1988 in Gera) is a multi
 media artist and graduate of the Academy of Media Arts Cologne\, receiving
  distinction. Her work moves in hybrid participatory forms at the intersec
 tion of documentary and performative practices. Since 2022\, she has been 
 working interdisciplinarily with film\, performance\, and body-based work 
 on various formats exploring the East German socialization of her generati
 on. She co-founded Netzwerk Nachwendekinder and in 2025 realized the multi
 media performance "OSTBEGEGNUNGEN – Nachwendekinder alive and kicking!"\
 nKarina Rocktäschel ist Theaterwissenschaftlerin an der Ruhr-Universität
  Bochum. Dort beschäftigt sie sich u.a. mit Theater- und Performanceforma
 ten\, die gewaltvolle Vergangenheiten und Ereignisse verhandeln und erinne
 rn. Dabei entwickelt sie ein Konzept der vulnerablen Erinnerung\, das die 
 Verletzlichkeit von Geschichte\, von Erinnerungen und Körpern analysiert 
 und reflektiert. Sie ist in Sonneberg (Thüringen) geboren und im dortigen
  Landkreis aufgewachsen.\nKarina Rocktäschel is a scholar in Theatre and 
 Performance Studies at Ruhr University Bochum. Her work focuses\, among ot
 her things\, on theatre and performance practices that engage with and rem
 ember violent pasts and events. In this context\, she develops a concept o
 f vulnerable memory that analyzes and reflects on the vulnerability of his
 tory\, memory\, and the body. She was born in Sonneberg (Thuringia) and gr
 ew up in the surrounding district.\nDie Hoffnungswerkstatt 2 wird realisie
 rt in Kooperation mit dem Impulse Festival für Performance\, Theater & Ta
 nz\, NRW KULTURsekretariat.\nDie Themenreihe wird gefördert durch die Kun
 ststiftung NRW\, die GLS Treuhand und die Aktion Mensch.
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p><strong>HOFFNUNGSWERKSTATT 2: Nachhall ein
 es Bruchs – Ost-West-Verhältnis als offene Wunde</strong><br /><strong
 >Diskussion mit Luisa Bäde\, Georg Diez und Ming Poon</strong></p>\n<p><s
 trong>Echoes of a Rupture – East-West Relations as an Open Wound</strong
 ><br /><br />Der Journalist und Autor <strong>Georg Diez </strong>diagnost
 iziert in seinem neuen Buch “Kipp-Punkte”<i> </i>den Rechtsruck in Ost
 deutschland als Folge von Wendeversäumnissen: der Verlust politischer Se
 lbstwirksamkeit zu einer generationsübergreifenden Kränkungserfahrung 
 geführt\, die Teile der Bevölkerung besonders anfällig für autorit
 äre Ideologien macht. Ein Kipp-Punkte\, an denen die Geschichte auch and
 ers hätte verlaufen können. Was braucht es heute\, um die verpassten his
 torischen Möglichkeiten nicht weiter fortschreiben zu lassen – und dami
 t die Beziehung zwischen Ost und West neu zueinanderfinden kann?</p>\n<p>K
 ünstlerische Wege schlagen die Regisseurin <strong>Luisa Bäde</strong>\,
  die 1988 in Gera (Thüringen) geboren wurde\, und der Choreograf und Akti
 vist <strong>Ming Poon</strong> ein\, der seit zehn Jahren in einem Dorf i
 n Sachsen-Anhalt lebt. Im Netzwerk <i>Nachwendekinder</i> und in der Perfo
 rmance <i>OSTBEGEGNUNGEN - Nachwendekinder alive and kicking! </i>stoßen 
 Luisa Bäde und andere Künstler:innen mit Ostperspektiven durch Austausch
  auf Augenhöhe Prozesse der Aufarbeitung der (Nach-)Wendezeit an<i>.</i> 
 Ming Poon wiederum lädt Künstler:innen mit asiatischem Hintergrund auf
  seine Farm in Bräsen/Coswig (Anhalt) ein\, um gemeinsam mit den Dorfbew
 ohner:innen partizipative Kunstprojekte zu gestalten. Mit Georg Diez disku
 tieren die beiden\, wie aus den offenen Brüchen der Wende heute neue Form
 en solidarischen Handelns entstehen können.</p>\n<p class="text-justify">
 EN<br /><br />A shift to the right in eastern Germany - is it a consequenc
 e of neglect following reunification that’s led to a loss of political a
 gency as well as intergenerational experience of grievance? Journalist and
  author Georg Diez pursues this observation in his new book <i>Tipping Poi
 nts</i>. He questions why sections of the population are particularly susc
 eptible to authoritarian ideologies. At what point could history have take
 n a different course\, where are the tipping points? And what is needed to
 day to prevent missed historical opportunities being repeated so that the 
 relationship between East and West can reach a common understanding?</p>\n
 <p class="text-justify">Thuringia-born director Luisa Bäde and choreograp
 her and activist Ming Poon\, who lives in rural Saxony-Anhalt\, are explor
 ing artistic paths: Luisa Bäde and artists with an eastern German perspec
 tive are initiating processes through the “Nachwendekinder” (post-reun
 ification children) network and their performance “OSTBEGEGNUNGEN – Na
 chwendekinder alive and kicking” in order to come to terms with the post
 -reunification era. Ming Poon\, meanwhile\, brings artists with Asian back
 grounds together with villagers to participate in art projects at his farm
  in Bräsen/Coswig. Together with Georg Diez\, the two discuss how new for
 ms of solidarity can emerge from the open fractures of reunification.</p>\
 n<p><strong>Dauer:</strong> 90 Minuten<br /><strong>Sprache:</strong> Deut
 sch und Englisch (mit Dolmetschen)\, Deutsche Gebärdensprache (DGS)<br />
 <strong>Sprecher:innen: </strong>Georg Diez\, Luisa Bäde und Ming Poon<br
  /><strong>Moderation:</strong> Karina Rocktäschel<br /><strong>Deutsche 
 Gebärdensprache (DGS):</strong> Joanna Romagnoli und Sarah Verena Bockers
 <br /><strong>Kuration und Konzeption:</strong> Dandan Liu</p>\n<p><strong
 >Georg Diez</strong> ist Journalist\, Autor\, Kurator und Fellow von Proje
 ctTogether und bei der Max-Planck-Gesellschaft\, wo er zu Fragen demokrati
 scher Innovation forscht. Er schreibt regelmäßig für Zeit Online und au
 sländische Medien und den Substack Überleben im 21. Jahrhundert. Zuletzt
  erschien von ihm sein Buch „Kipppunkte. Von den Versprechen der Neunzig
 er zu den Krisen der Gegenwart“.</p>\n<p><strong>Georg Diez</strong> is 
 a journalist\, author\, curator\, and fellow at ProjectTogether and the Ma
 x Planck Society\, where he researches questions of democratic innovation.
  He writes regularly for <i>Zeit Online</i>\, international media\, and th
 e Substack "Überleben im 21. Jahrhundert". His most recent book\, "Kipppu
 nkte. Von den Versprechen der Neunziger zu den Krisen der Gegenwart" was p
 ublished in 2025.</p>\n<p><strong>Ming Poon</strong> arbeitet mit angewand
 ter Choreografie und nutzt sie als Werkzeug\, um die soziale und politisch
 e Relationalität des Körpers in Zeit und Raum zu hinterfragen\, zu stör
 en und neu zu organisieren. Sein besonderes Interesse gilt der Aktivierung
  des Potenzials marginalisierter Körper und der Verwendung choreografisch
 er Strategien\, die Dekolonisierung\, Verletzlichkeit\, Fürsorge\, Queern
 ess und Scheitern beinhalten. Er gründete das <a href="http://www.apal.in
 fo/"><u>Asian Performing Artists Lab</u></a> (APAL) und ist Gründungsmitg
 lied von <a href="http://www.unitednetworks.eu/"><u>United Networks</u></a
 > gUG.</p>\n<p><strong>Ming Poon</strong> works with applied choreography\
 , using it as a tool to question\, disrupt\, and reorganize the social and
  political relationality of the body in time and space. He has a particula
 r interest in activating the potential of marginalized bodies and employin
 g choreographic strategies that encompass decolonization\, vulnerability\,
  care\, queerness\, and failure. He founded the <a href="http://www.apal.i
 nfo/"><u>Asian Performing Artists Lab</u></a> (APAL) and is a founding mem
 ber of <a href="http://www.unitednetworks.eu/"><u>United Networks</u></a> 
 gUG.</p>\n<p><strong>Luisa Bäde </strong> geb. 1988 in Gera\, Multimedi
 ale Künstlerin\, Absolventin der Kunsthochschule für Medien Köln mit Au
 szeichnung. Ihre Arbeiten bewegen sich in hybriden partizipativen Formen a
 n der Schnittstelle vom Dokumentarischen zum Performativen. Mit Film\, Per
 formance und Körperarbeit arbeitet sie interdisziplinär seit 2022 in v
 erschiedenen Formaten zur Ostsozialisierung ihrer Generation und hat das @
 netzwerk_nachwendekinder mitgegründet<strong>. </strong>2025 realisierte 
 sie die multimediale Performance „OSTBEGEGNUNGEN – Nachwendekinder ali
 ve and kicking!“</p>\n<p><strong>Luisa Bäde</strong> (born 1988 in Gera
 ) is a multimedia artist and graduate of the Academy of Media Arts Cologne
 \, receiving distinction. Her work moves in hybrid participatory forms at 
 the intersection of documentary and performative practices. Since 2022\, s
 he has been working interdisciplinarily with film\, performance\, and body
 -based work on various formats exploring the East German socialization of 
 her generation. She co-founded Netzwerk Nachwendekinder and in 2025 realiz
 ed the multimedia performance "OSTBEGEGNUNGEN – Nachwendekinder alive an
 d kicking!"</p>\n<p><strong>Karina Rocktäschel </strong>ist Theaterwissen
 schaftlerin an der Ruhr-Universität Bochum. Dort beschäftigt sie sich u.
 a. mit Theater- und Performanceformaten\, die gewaltvolle Vergangenheiten 
 und Ereignisse verhandeln und erinnern. Dabei entwickelt sie ein Konzept d
 er vulnerablen Erinnerung\, das die Verletzlichkeit von Geschichte\, von E
 rinnerungen und Körpern analysiert und reflektiert. Sie ist in Sonneberg 
 (Thüringen) geboren und im dortigen Landkreis aufgewachsen.</p>\n<p class
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 re and Performance Studies at Ruhr University Bochum. Her work focuses\, a
 mong other things\, on theatre and performance practices that engage with 
 and remember violent pasts and events. In this context\, she develops a co
 ncept of vulnerable memory that analyzes and reflects on the vulnerability
  of history\, memory\, and the body. She was born in Sonneberg (Thuringia)
  and grew up in the surrounding district.</p>\n<p>Die Hoffnungswerkstatt 2
  wird realisiert in Kooperation mit dem Impulse Festival für Performance\
 , Theater &amp\; Tanz\, NRW KULTURsekretariat.</p>\n<p>Die Themenreihe wir
 d gefördert durch die Kunststiftung NRW\, die GLS Treuhand und die Aktion
  Mensch.</p>
LOCATION:Sprecher:innen: Georg Diez\, Luisa Bäde und Ming Poon\nModeratio
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