Robin und die Hoods

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TRAILER Nele Jaromin EDIT Peter und der Knoff

Koproduktion pulk fiktion mit FFT Düsseldorf, Theater an der Ruhr Mülheim, LOT-Theater Braunschweig & FWT. Ab 8 Jahren
AUSGEZEICHNET MIT DEM KÖLNER KINDER- UND JUGENDTHEATERPREIS 2022

Wer möchte heute wie Robin Hood sein? Wir proben die Revolution!! Spielerisch und in Strumpfhosen. pulk fiktion nehmen die Legende  um den bekannten "König der Diebe" als Vorlage und erzählen nicht bloß Märchen. Sie stellen Fragen. Rache: Was ist denn Gerechtigkeit? Wie verteilt man besser, gerechter? Mit wie viel Nachdruck müssen Menschen für ihre Ideen einstehen, damit sie gehört werden? Welche Waffen sind dabei erlaubt?
Wie bei Detektiven geht es hier der wahren Geschichte auf die Spur. Spielerisch, mit Elektropunkmusik und in Strumpfhosen tanzend. Ohne moralischen Zeigefinger und nicht nur für die Enterbten, für Witwen und Waisen - für alle ab 8 Jahren.

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Kunststiftung NRW

 

 

MIT Julia Hofstaedter, Marouf Alhassan, Franziska Schmitz, Nicolas Schneider
KONZEPT pulk fiktion
REGIE Marcus Thomas
AUSSTATTUNG Norman Grotegut
MUSIK Nicolas Schneider
CHOREOGRAFIE Elisabeth Hofmann
DRAMATURGIE Hannah Biedermann
TECHNIK UND SPIEL Peter Behle
PRODUKTION Esther Schneider
FINANZMANAGEMENT transmission

Was man im Kindertheater über die Gerechtigkeit lernen kann (...) Die Ästhetik ist erkennbar pulk fiktion: Der Dialog mit dem  jungen Publikum, die spielerisch-leichte Aufarbeitung komplexer Fragestellungen und die kluge, aber nie angeberisch eingesetzte Technik. (...) Die Fragen, die 'Robin und die Hoods' aufwirft, sind klüger als die meisten erwachsenen Antworten zum Thema.

Kölner Stadt-Anzeiger

Einen relevanten Stoff haben pulk fiktion für Kinder ab 8 Jahren ausgegraben. Aber kann man den Vorkämpfer für soziale Gerechtigkeit auf die permanent steigende Ungleichheit der globalisierten Welt beziehen? Pulk fiktion kriegt das lustig. Lässig, kindgerecht und niemals unterkomplex hin. (...) An vielen Stellen werden die Kinder ins Spiel einbezogen und mit kniffligen Fragen konfrontiert. (...) Mit ausgefeilten Comic-Sounds, Licht-Stimmungen und Kampf-Choreographien werden Atmosphären zwischen Gruselwald und Laser-Disco erzeugt. Hier stimmt wirklich alles: die Ansprache der Schüler:innen, die souverän eingesetzten und lustig dekonstruierten Theatermittel. Am Ende wissen alle: auch wenn es Spielgeld war fühlt es sich doch echt an, es nicht zu besitzen.

kritik-gestalten.de

pulk fiktion stellt diese Fragen im bewährten gelassenen Stil der Gruppe. 'Robin und die Hoods' sind eine Band, die zunächst im Zeitraffer einige Motive aus der englischen Sage vorstellt. Sie ironisieren das Pathos der Geschichte mit witzigen Gags und skurrilen pantomimischen Einlagen, kleinen Choreographien (...). Immer wieder reißen sie die 4. Wand ein, indem sie auf eine unaufdringliche Weise mit den Zuschauern kommunizieren: Wer würde einem Bettler etwas spenden? Und zwei Bettlern? Kann man allen Bettlern was geben? Unlösbare Konflikte tun sich auf, werden aber auf pulk-fiktion-Art nicht per moralischem Zeigefinger aufgelöst, sondern dem Publikum zum Nacharbeiten hinterlassen.

theater:pur

Der Held aus dem Sherwood Forest hatte schon zu seiner Zeit Probleme mit Themen wie dem Geburtsrecht und der gerechten Verteilung zwischen Arm und Reich. Spielerisch greift das Ensemble pulk fiktion Robin Hoods Geschichte auf und transformiert sie in die Gegenwart. (...) Das junge Publikum wird spielerisch in die Handlung eingebunden und muss sich von 'Robin und den Hoods' aufgeworfenen Fragen stellen: Beispielsweise, wie ein gerechtes Leben für alle überhaupt aussehen sollte und kann? Wie sehr müssen Menschen sich engagieren, um ihre Ideen und Vorstellungen umsetzen zu können? Sind dabei Waffen erlaubt und wenn ja, welche? Über allem schwebt die wichtigste Frage von allen: Was ist überhaupt gerecht?

rp-online.de

Das Stück ist dynamisch und interakiv. (…) Das Ensemble bezieht das Publikum immer wieder in ihre Überlegungen mit ein und stellt Fragen. (…) pulk fiktion schafft es, eine Verbindung zwischen Bühne und Publikum aufzubauen, die nicht nur die jungen Menschen erreicht. Es wird gelacht, gerätselt und geteilt. (…) ‘Robin und die Hoods’ ist auf die Art gesellschaftskritisch, die Kinder verstehen und trotzdem nicht so oberflächlich und vereinfacht, dass es für Erwachsene langweilig ist. Ein rundum gelungenes Stück.

tg_koeln / Theatergemeinde Köln

,Robin und die Hoods‘ ist rebellisch, anders, heutig und das ohne, dass die Kernfragen des bekannten Narrativen ausgetauscht würden: Wie verteilt sich Gerechtigkeit? Wer hat einen Anspruch auf Wahrheit? Wofür lohnt es sich zu kämpfen? Wie entsteht Gemeinschaft? Wie Überzeugung? […] Pulk fiktion bekommt den Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis, weil die Gruppe es geschafft hat, uns zu erzählen, dass sich die großen Themen der Welt kaum ändern, wohl aber die Möglichkeiten, damit umzugehen.

Auszug aus der Laudatio von Bianca Lenhard zum Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis 2022

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