Bachmann

Von Thomas Hupfer | Dritter Teil der Trilogie AUF-BRÜCHE des movingtheatre.de
Koproduktion movingtheatre.de, Kreuzgangspiele Feuchtwangen & Freies Werkstatt Theater

Presse

„Eine exzellent zusammengestellte Collage aus biographischen Elementen und Bachmann-Zitaten. (…) Hupfer, Conrad und Döing arbeiten das Widersprüchliche und Manische von Bachmanns Charakter, aber auch ihres Selbstbildes und ihres Fremdbildes mit großer Sensibilität heraus. Sie zeigen eine ungeheuer starke und ungeheuer anlehnungsbedürftige Frau, hochemotional und mit scharfem Intellekt, eine frühe Feministin und eine große Liebende, eine Königin und eine Kranke. Gleichzeitig ist die Aufführung eine Feier von Bachmanns literarischer Sprache und eine Hommage an eine frühe Feministin und Kämpferin gegen die Provinzialität und die Reste nationalsozialistischen Denkens.“ theater:pur

„Anna Döing zeigt ausdrucksstark auf der Bühne des Freien Werkstatt Theaters die Bachmann in ihrem ganzen Facettenreichtum: zerrissen zwischen Hingabe und Kontrollverlust, zugleich willens und fähig mit Hilfe der Sprache Deutungshoheit über die Dinge zu erlangen, Herrin über ihr Leben und Leiden zu sein. Achim Conrad und Thomas Hupfer, die beide auch für die Inszenierung verantwortlich sind, schlüpfen an Döings Seite in die Rollen der Männer, an denen sich die Bachmann zwischen Nähe und Distanz aufrieb. (…) Zieht sich Anna Döing in eine Kabine zurück, in der nur eine Schreibmaschine steht, erwachsen aus dem einsamen Ringen mit der Sprache wunderbare Wortschöpfungen, die kraftvoll rezitiert durch den Saal schallen.“ Kölner Stadt-Anzeiger

„Als Regisseure wollten Achim Conrad und Thomas Hupfer ausdrücklich nicht vom Scheitern, sondern vom Aufbrechen her erzählen. So flankieren beide nun geschickt als ‚Sidemen‘ Anna Döings Ingeborg, die sich ‚ohne Arg, zu jedem Wagnis aufgelegt‘ daran macht, ‚so viel wie möglich allein zu denken‘. Der aus Gedichten, Briefen und Zitaten klug montierte Text bildet das Gerüst für einen Abend voll kurzer szenischer Assoziationen.“ Kölnische Rundschau

„Döing mimt eine belesene junge Frau, die sich für das gesprochene Wort begeistert. (…) Die Einsamkeit der Schriftstellerin wird durch einen klaustrophobisch engen, abgeschlossenen Raum dargestellt, den die Figur der Bachmann nur widerwillig betritt.“ kultura extra