WEGSCHLIESSEN - UND ZWAR FÜR IMMER

Ein kritischer Kontrollgang nach Originalinterviews
von Inken Kautter und Nico Dietrich

Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2012
und den Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater 2012


Uraufführung/Premiere am 1. September 2012

Wegschliessen – und zwar für immer

Fotos ©MEYER ORIGINALS

Immer mehr Verurteilte sind im Maßregelvollzug und in der Sicherungsverwahrung immer länger inhaftiert. Der Staat erweitert diesen Zweig des Vollzuges im großen Stil. Ist unsere Gesellschaft gefährlicher geworden? Was sagen die Urteile über unser Sicherheitsbedürfnis aus? Und wie gelingt es einem Verurteilten, wieder ein freier Mensch zu werden?
Betreten Sie durch die Türen des Freien Werkstatt Theaters den Maßregelvollzug und die Sicherungsverwahrung. Blicken Sie mit Vollzugsbeamten, Opfern, Tätern, Richtern, Ärzten und Politikern auf die Praxis im deutschen Strafvollzug und auf unsere Gesellschaft.

Mit Petra Kalkutschke, Rudolf Schlager, Katharina Waldau, Oleg Zhukov | Inszenierung Nico Dietrich | Dramaturgie Inken Kautter | Bühne/Kostüme Giovanni de Paulis | Regieassistenz Ellen Meder

Dieses gelbe Absperrband zog sich in der Spielzeit 2012/13 als Wegweiser für die Zuschauer der Inszenierung durch das gesamt FWT-Theaterhaus.

Presse

"Eine Collage von Monologen, die aufklären will. Es glückt eine erhellende Einführung in die komplexe Materie." Kölner Stadt-Anzeiger

"Der Abend ist witzig und atemberaubend spannend. Er eröffnet eine Welt, die man noch nie betreten hat." die tageszeitung

"Mit dem Berliner Regisseur Nico Dietrich hat Inken Kautter ein Konzept entwickelt, das jeden Besucher fesselt und zum Überdenken des eigenen Standpunkts bringt, indem es ihn unmittelbar ins Thema einbezieht." Kölnische Rundschau

"Die Szenen, die hier gespielt werden, wirken echt, und zwar, weil sie es sind. (...) Das Stück blickt kritisch auf diese Entwicklung, stellt die Frage 'Kann das richtig sein?'. (...) Das Publikum hat hier im Freien Werkstatt Theater jetzt die Chance seine Antwort auf die Frage 'Wie gehen wir mit unseren Straftätern um?' zu finden, denn die Besuche bekommen einen detaillierten Einblick hinter die Stacheldrahtzäune und Mauern deutscher Gefängnisse, besuchen auf der Bühne die Experten der Einrichtungen, bekommen über die Schauspieler Kontakt zu denen, die die Entscheidung treffen über Freiheit und den Vollzug." Domradio