SANTA MONICA

Schauspiel von Akin E. Şipal

Santa Monica

Foto: ©MEYER ORIGINALS

"Santa Monica" erzählt mit leichter Sprache und viel Witz die Geschichte einer Familie und ihres Weges durch eine Krankheit. Von den ersten Symptomen über die Diagnose Blutkrebs bis zum glücklichen Ende begleitet Şipal Vater, Mutter und ihre zwei Söhne und lässt dabei keine Station der Krankheit aus. Dabei ist er gleichzeitig sezierend genau in seinen Beobachtungen und leichtfüßig poetisch in seinen Bildern. Die Stärke des Bühnenstücks liegt in eben dieser intensiven Bildhaftigkeit, mit der der junge Autor dem schweren Thema ohne Pathos, stattdessen mit viel Humor und Leichtigkeit, begegnet.

"Santa Monica" ist das zweite Stück des jungen Autors Akin E. Şipal, die Uraufführung fand im März 2015 am Nationaltheater Mannheim statt. Şipal, 1991 in Essen geboren, aufgewachsen in Gelsenkirchen und Istanbul, studiert Film an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Für sein erstes Theaterstück "Vor Wien" gewann er den bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb "In Zukunft", für "Santa Monica" erhielt er den Förderpreis Literatur der Kulturbehörde Hamburg.

Mit Christoph Bertram, Moritz Heidelbach, Fiona Metscher, Valentin Stroh | Inszenierung Anne-Kathrine Münnich | Ausstattung Johanna Meyer, Mirjam Pajakowski

Vorstellungsdauer ca. 70 Minuten. Keine Pause
Premiere
31. März 2016

Die nächsten Vorstellungstermine / Kartenbuchung

Presse

"Studentin Anne-Kathrine Münnich liefert hier ein überzeugendes Regie-Debüt. Konzentriert schickt sie das Ensemble auf die fast kahle Bühne, lässt dem Publikum keine Zeit zum Atemholen (...) und gibt zugleich dem befreienden Humor Platz, der in dem Stück steckt. 70 mitreißende Minuten." koeln-nachrichten.de

"Akin Şipals Theaterstück ‘Santa Monica’ erzählt eine dramatische Krankheitsgeschichte und zeigt einen Medizinbetrieb, der für Menschlichkeit wenig Raum lässt. Aber es singt auch in poetischer, kraftvoller, witziger, manchmal aberwitziger Sprache das Hohelied der Familienbande, die tragfähig sind und halten. (…) Ein starkes Ensemble, wunderbar die Mutter (Fiona Metscher), die zu großer Form aufläuft. Ebenso kraftvoll agierend der Vater (Valentin Stroh). Sie fetzen sich, sie motivieren sich, sie halten zusammen. Toll, wie die zwei Darsteller die Rollen und die Perspektiven wechseln. (…) Christoph Bertram als jüngerer Sohn wächst in sein Superman-T-Shirt geradezu hinein. Und Moritz Heidelbach ist ihm ein guter Bruder, einer von der eher nachdenklichen Sorte, doch auf diesen Bruder ist Verlass. Ein rundum gelungenes Regie-Debüt von Anne-Kathrine Münnich." meinesuedstadt.de

"Şipal zeigt präzise die geradezu absurde Dimension, die das ständige Auf und Ab der Gefühle um diese Krankheit nehmen kann." Kölnische Rundschau

"Der Text brilliert mit ironischen Sprachbildern, originellen Metaphern und pointiertem Witz. (...) Blendend aufgelegtes Darsteller-Quartett." Kölner Stadt-Anzeiger

"Alle Darsteller werfen sich mit Inbrunst und Energie in ihre Aufgaben." theater:pur