MAX & MORITZ

Frei nach Wilhelm Busch | Ab 8 Jahren
Koproduktion pulk fiktion, FFT Düsseldorf & FWT

Alle satt

Fotos: Christian Herrmann

Aus Wilhelm Buschs populären Bildergeschichten um Max und Moritz und ihre üblen Streiche machen pulk fiktion ein anarchisches Happening und lassen das unzertrennliche Lausbubengespann als Frauenduo auftreten. Genussvoll wird die Lust am Bösen zelebriert, die Schranken der politischen Korrektheit und moralischen Lauterkeit werden eingerissen und das Boshafte, Fiese, Gemeine regiert. Atmosphärische Hörspielklänge werden zu krachender Punkmusik, die Videoanimation tanzt aus der Reihe und Scheinwerfer stürzen von der Decke... Wo soll das enden? Und wo hört der Spaß auf?

In ihrer neuen Arbeit suchen pulk fiktion die Bezüge der Vorlage zum Heute und konfrontieren ihr Publikum mit der eigenen Schadenfreude – und mit dem sozialen Machtgefüge, das sich darunter verbirgt. Die Gruppe erhielt 2016 den George-Tabori-Förderpreis. Sie ist regelmäßiger und prämierter Gast auf Festivals, deutschlandweit wie international.

www.pulk-fiktion.de

Performance Karoline Kähler, Clara Minckwitz | Performance und Musik Matthias Meyer | Inszenierung Hannah Biedermann | Video/Grafik Norman Grotegut | Computergesteuerte Elemente Sebastian Schlemminger | Ausstattung Ria Papadopoulou | Produktionsleitung Esther Schneider | Technische Leitung/Licht Peter Behle

Köln-Premiere 13. Oktober 2017
Vorstellungsdauer: ca. 60 Minuten

Die nächsten Vorstellungstermine / Kartenbuchung

Presse

"Die Truppe, die seit kurzem das FWT als 'Homebase' bezogen hat, bietet dem Publikum mit Wilhelm Buschs Lausbubenpaar einen durch und durch gelungen, anarchischen Spaß mit Lachgarantie für Groß und Klein. (...) Ein hintersinniges Spiel, das aufklärt ohne den Zeigefinger zu heben. Bravo!" Kölnische Rundschau

"Clara Minckwitz und Karoline Kähler führen mit Esprit, Körpereinsatz und spitzbübischem Humor durch die 'Max und Moritz Show'. Nicht nur musikalisch unterstützt werden sie von Matthias Meyer. (...) Es ist ein anarchischer Spaß, bei dem Buschs schwarzer Humor auf die Spitze getrieben wird, das Blut fließt. Einige seiner Streiche werden durch moderne Variationen ersetzt werden. (...) Ein selbstkritisches und doppelbödiges, ein hintergründiges und hinterfotziges Spiel: Wie groß kann und darf unsere Schadensfreude sein? (...) Der Spaß des Publikums jedenfalls war groß. Der Aufforderung 'Applaus' – in Laufschrift über der Bühne abzulesen – bedurfte es in keiner Minute." report-k

"Aus Kinder-Kommentaren, Wilhelm-Busch-Text, eigenen Ideen und Provokationen, toller Musik und kleinen Videoeinspielungen haben die pulk fiktionalisten eine wunderbare Collage gebastelt, und immer wieder wird auf die heutige Erfahrungswelt der Kinder zurückgegriffen. (...) Die subversive, doppelbödige 'Max und Moritz-Streiche Show' spielt lustvoll mit politischen Inkorrektheiten und testet das Moralempfinden des jungen Publikums aus." theater:pur