GIPFELSTÜRMER

history is a work in progress
Koproduktion FWT & nö theater | Uraufführung

Fotos ©MEYER ORIGINALS

Im Juni 2015 versammeln sich erneut die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrieländer der Welt zum G7-Gipfel. Gipfelgegner rufen zu Demonstrationen und Blockaden auf, sie prangern mangelnde Transparenz und demokratische Kontrolle des Gremiums an und kritisieren die einseitige Wachstumslogik.
Gemeinsam mit dem nö theater begeben sich die Zuschauer auf die Barrikade, die die einzige Zufahrtsstraße zum kommenden G7-Gipfel abschneidet. Dort beginnt die Suche nach Sinn und Erfolgschancen von Protestbewegungen, nach der Hoffnung, die hinter jedem Protest steckt und nach dem richtigen Leben im falschen. Das Stück reagiert auf politische und organisatorische Veränderungen rund um den Gipfel und nimmt in jeder Vorstellung eine neue Gestalt an.

Von und mit Felix Höfner, Asta Nechajute, Janosch Roloff | Dramaturgie Inken Kautter | Inhaltliche Mitarbeit Jessica Hölzl | Bühnenbild Claus Stump | Kostüm Dominik Strempel | Licht/Vorstellungstechnik Christoph Wedi | Licht-/Bühnenbildassistenz Marek Mauel | Regieassistenz Paulo Freitas

Die Entwicklung von "Gipfelstürmer - history is a work in progress" wurde unterstützt durch eine Forschungsresidenz im Rahmen des Projekts "flausen - young artists in residence".

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Presse

“Auf der Suche nach einer Form des politischen Theaters bewegt sich das nö Theater an denNahtstellen zwischen politischer Information und künstlerischem Ausdruck. Noch mehrmals am Abend werden sich die drei Akteure/Aktivisten beim Austarieren der geeigneten Ausdrucksform gegenseitig korrigieren. Es sind die dynamischsten Momente (…), weil sie den Zuschauer zum Um- und um die Ecke denken einladen.” Kölner Stadt-Anzeiger

“Normalerweise dauert es einige Monate, wenn Dramatiker auf aktuelle Geschehnisse reagieren. Kabarettisten sind da schneller. Aber nicht so schnell wie das Freie Werktstatt Theater und das nö-theater in Köln. Sie bringen zusammen eine ungewöhnliche Performance heraus: ‘ Gipfelstürmer - history is a work in progress’ heißt das Stück.” WDR 3

"Ein berührender politischer Appell.” Kölnische Rundschau

"Der Übergang zwischen dokumentarischem Theater und politischer Partizipation wird so humorvoll hinterfragt." choices

„’Gipfelstürmer’, eine zwischen höchst unterhaltsamer Ironie und bestürzendem Ernst changierende Inszenierung im Freien Werkstatt Theater, zeigt uns das Ereignis aus Demonstranten-Sicht. An Überraschungen und charmanten Regie-Einfällen wird dabei nicht gespart.”meinesüdstadt.de

”Mit wunderbarer Selbstironie hecheln die ‘Gipfelstürmer’ die Rituale der alternativen Protestaktivisten durch. (...) Und dann legen Asta Nechajute, Janosch Roloff und Felix Höfner vom Nö-Theater – schon mehrfach für seine politischen Stücke ausgezeichnet – los, brechen dabei immer wieder aus ihren Rollen aus, um sich zu hinterfragen. (...) 90 Minuten anregendes Polittheater.” koeln-nachrichten.de

“Keine Aufführung der ‘Gipfelstürmer’ werde wie die andere sein, verspricht Janosch Roloff, der das Thema mit seinen Kollegen vom nö theater, Asta Nechajute und Felix Höfner, auf die Bühne bringt. Roloff machte in den letzten Jahren schon mehrfach durch politische Theaterinszenierungen auf sich aufmerksam. In seinem neuesten Projekt befasst er sich mit dem G7-Gipfel, der am 7. Juni 2015 auf dem oberbayerischen Schloss Elmau beginnt. Dorthin nehmen Roloff, Nechajute und Höfner die Zuschauer mit – im wahrsten Sinne des Wortes.” Kölner Illustrierte

"Im neuen Stück am Freien Werkstatt Theater erklimmen Felix Höfner, Asta Nechajute, Janosch Roloff und – ob sie wollen oder nicht – auch die Zuschauer Bergmassive kapitalistischer Herzensbrecher.” Kölner Wochenspiegel