GIPFELSTÜRMER 2.0

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Dokumentartheaterstück | Koproduktion FWT & nö theater | Uraufführung

Die Ampelmaus

Fotos: ©MEYER ORIGINALS

Das nö theater beteiligte sich Anfang Juni dieses Jahres an den Protesten gegen den G7-Gipfel im bayerischen Schloss Elmau, nun bringt das Ensemble seine Erfahrungen auf die Bühne. Das Publikum wird Zeuge der Erlebnisse des Theaterensembles zwischen Wald und Sperrzäunen, Polizeiketten und Protestcamp, Blockadeaktionen und Diskussionsrunden. Die theatrale Einmischung des nö theaters in das Geschehen rund um das politische Großereignis knüpft an die „Gipfelstürmer“ der vergangenen Spielzeit 2014/15 an und findet mit dieser eigenständigen Inszenierung ihren Abschluss.

Von und mit Felix Höfner, Asta Nechajute und Orestes Fiedler/Janosch Roloff

Vorstellungsdauer ca. 80 Minuten. Keine Pause
Premiere 16. September 2015

Presse

„Felix Höfner, Asta Nechajute und Janosch Roloff waren bei den Protestierenden, haben in den Camps gewohnt, an Blockadeaktionen und Diskussionen teilgenommen. Aus ihren Erfahrungen haben sie nun diesen Theaterabend zusammengestellt, der selbstkritisch die Frage stellt, wie Kunst überhaupt intervenieren kann. (…) Dieses Spiel mit Wirklichkeit, das ist eine ganz wichtige Sache von ‚Gipfelstürmer 2.0‘. (…) Unabhängige Meinung, ein unabhängiges Forum für Demokratie (…) das leisten wahrhaftig solche Theateraufführungen und das ist eminent politisch. (…) Eine wirklich interessante und heutige Form des politischen Theaters, die das nö theater entwickelt hat.“ WDR 3 Mosaik

"Wenn der Staat vorgeblich aus Sicherheitsgründen die Demokratie in den Schwitzkasten nimmt und die Presse nicht aufschreit, ist das analytische Besteck des Theaters gefordert. Die drei sind in Elmau gewesen, auch wenn sie das Gegenteil behaupten. Verwirrung gehört zum Geschft, aber sie schärft auch die Sinne." Kölnische Rundschau

"Felix Höfner, Janosch Roloff und Asta Nechajute wagen einen selbstkritischen Blick auf die Protestbewegung gegen das Politikertreffen. (...) Ein ernstes Thema, eine selbstkritische Bestandsaufnahme linker Protestrituale – die (Nicht-)Antwort wird in einer ständig wechselnden Mischung aus Kabarett, Comedy, Klamauk und modernem Theater mit Sprechchören und Hinterfragen der Schauspieler-Rolle gegeben, die das Publikum immer wieder zum oft bitteren Lachen bringt. (...) Das Stück ist die 'Fortsetzung' von 'Gipfelstürmer', das im vorigen Dezembner Premiere hatte und die Protest-Vorbereitungen vor dem G7-Treffen satirisch verarbeitete. (...)  Doch man muss diesen 'Vorlauf' nicht gesehen haben, um nach knapp 80 Minuten gut unterhalten und nachdenklich nach Hause zu gehen. Wetten, dass der Weg nach Hause nicht ohne Diskussion abgeht?" koeln-nachrichten.de