AUS DEM LEBEN EINES TAUGENICHTS

Live-Hörspiel nach der Novelle von Joseph von Eichendorff | Koproduktion Subbotnik/Lautenbach & FWT
Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2014

Aus dem Leben eines Taugenichts

Fotos ©MEYER ORIGINALS

"Mir ist’s nirgends recht. Es ist, als wäre ich überall eben zu spät gekommen, als hätte die ganze Welt gar nicht auf mich gerechnet.“

Ein Schauspieler steht in einer Tonkabine. Virtuos gestaltet er die Abenteuer vom Taugenichts, live unterstützt von einem Geräuschemacher. Eine klangliche Reise voller Irrwege von Deutschland nach Italien auf der Suche nach einem eigenen Platz in der Welt, getrieben von inneren Sehnsuchtsbildern.

Die Theaterarbeit der Gruppe Subbotnik verbindet Vokal- und Instrumental- Kompositionen, Erzählung und Live-Performance zur einer Bühnensprache.
Unter dem Namen subbotnik entstanden seit 2012 folgende Produktionen:
„Die Sehnsucht des Menschen ein Tier zu werden“ Februar 2013 in FFT Düsseldorf, Koproduktion mit dem Ringlokschuppen Mülheim, Teilnahme an dem West-Off Festival 2013 und "Robinson Crusoe" in Koproduktion mit dem FFT Düsseldorf und dem Theater an der Ruhr.

Von und mit Andreas Maier, Oleg Zhukov Konzeption/Raum Theatergruppe Subbotnik in Zusammenarbeit mit Götz Lautenbach

Vorstellungsdauer ca. 75 Minuten. Keine Pause

Die nächsten Vorstellungstermine / Kartenbuchung

Presse

Die Kölner Theaterzeitung aKT wählte die Produktion im Mai 2014 zur Inszenierung des Monats:
"Der Kölner Gruppe Subbotnik gelingt das Experiment im Freien Werkstatt Theater auf charmanteste Weise. (...) Es ist modernstes Literaturtheater. (...) Andreas Maier macht sich souverän und wandlungsfähig an die Sprech-Arbeit. Währenddessen regiert Zhukov die Alltagsgegenstände auf dem Tisch, die plötzlich ein Eigenleben entwickeln. Alles entsteht aus Nichts, so könnte man das Wesen von beglückender Kunst beschreiben. (...) Immer wieder brechen die beiden ironisch die Illusion, indem sie trocken ihr Tun kommentieren und in die Meta-Ebene hineingehen, kunstvoll die Ebenen der Erzählung und der Hörspielsituation mischen. (...) Absolut sehens- und hörenswert." aKT - die Kölner Theaterzeitung

"Herrlich, wenn Menschen Klänge aus Gegenständen erschaffen: Ein Haarschneidegerät imitiert perfekt das Summen einer Fliege. Ein Würfelbecher klackert, und schon fährt eine Kutsche vorbei. Ein Stück Plastik knistert hin und her - und jeder hört Schritte auf Kies. Ganz schnell ist das Publikum mittendrin in der Welt von Joseph von Eichendorff und seinem romantischen Klassiker "Aus dem Leben eines Taugenichts" - im Freien Werkstatt Theater aufgeführt als "Live-Hörspiel" von zwei Schauspielern. Kraftvolle Texte, dazu handgemachte Sounds: das ist hörens- und sehenswert. (...) Andreas Maier liest hervorragend. Man findet mit Hilfe von Olegs Geräuschen ganz wunderbar hinein in die bild- und gedankenstarke Welt des "Taugenichts" (...) Eine ungewöhnliche und ungewöhnlich spannende Produktion." meinesuedstadt.de

"Das junge Kölner Ensemble Subbotnik macht im Freien Werkstatt Theater 'Aus dem Leben eines Taugenichts' ein originelles 'Live-Hörspiel'. Zur Linie der Südstadtbühne mit ihren erfolgreichen Literaturadaptionen passt die einfallsreiche Performance nach Joseph von Eichendorffs bekanntester Novelle. (...) Wie Maier und Zhukov die Ebenen von Erzählung und Hörspiel-Situation mischen, ist virtuos und macht einfach Spaß." Kölnische Rundschau