WEGSCHLIESSEN - UND ZWAR FÜR IMMER

Ein kritischer Kontrollgang nach Originalinterviews von Inken Kautter und Nico Dietrich. Uraufführung

Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2012 und den Kurt-Hackenberg-Preis 2012

Mit Petra Kalkutschke, Rudolf Schlager, Katharina Waldau, Oleg Zhukov
Inszenierung: Nico Dietrich
Dramaturgie: Inken Kautter
Bühne/Kostüme: Giovanni de Paulis
Regieassistenz: Ellen Meder

Fotos: Meyer Originals

Immer mehr Verurteilte sind im Maßregelvollzug und in der Sicherungsverwahrung immer länger inhaftiert. Der Staat erweitert diesen Zweig des Vollzuges im großen Stil. Ist unsere Gesellschaft gefährlicher geworden? Was sagen die Urteile über unser Sicherheitsbedürfnis aus? Und wie gelingt es einem Verurteilten, wieder ein freier Mensch zu werden?
Betreten Sie durch die Türen des Freien Werkstatt Theaters den Maßregelvollzug und die Sicherungsverwahrung. Blicken Sie mit Vollzugsbeamten, Opfern, Tätern, Richtern, Ärzten und Politikern auf die Praxis im deutschen Strafvollzug und auf unsere Gesellschaft.

Nico Dietrich (Jahrgang 1979), Theaterregisseur und Autor, ist in der Stadt Brandenburg an der Havel geboren und aufgewachsen und absolvierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ das Studium der Theaterregie.
Danach arbeitetet er an diversen Stadt- und Staatstheatern als Regisseur. Unter anderem am Deutschen Theater Berlin, Nationaltheater Weimar sowie an den Sophiensaelen Berlin, Gessnerallee Zürich und auf Kampnagel Hamburg. 2010 und 2011 übernahm er die künstlerische Leitung beim „Greizer Theaterherbst“, der unter seiner Leitung den Kulturpreis des Landes Thüringen erhielt. Für die Volksbühne Berlin und für das Deutsche Theater Göttingen inszenierte er bereits größere Spektakel und Realtheater - Führungen.
„Wegschließen – und zwar für immer“ ist seine erste Theaterarbeit in Köln.

Inken Kautter, Dramaturgin am FWT, schrieb für das Freie Werkstatt Theater unter anderem „Ein langer, süßer Selbstmord“, ein Stück über das Leben von Oscar Wilde und die Stückfassung des Romans „Das war ich nicht“ von Kristof Magnusson.


Presse

Eine Collage von Monologen, die aufklären will. Es glückt eine erhellende Einführung in die komplexe Materie. Kölner Stadt-Anzeiger

Der Abend ist witzig und atemberaubend spannend. Er eröffnet eine Welt, die man noch nie betreten hat. die tageszeitung


© 2013 Freies Werkstatt Theater Köln
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