Fotos: Meyer Originals
Uraufführung. Bühnenfassung von Diana Anders nach dem gleichnamigen Roman von Virginia Woolf. Koproduktion mit dem FWT
Fotos: Meyer Originals
Mit: Barbara Kratz
Bühnenfassung und Regie: Diana Anders
Ausstattung: Barbara Kratz und Diana Anders
Kostümanfertigung: Christiane von Gizycki / Hedi Kratz
Maske: Heidemarie Furmanek
Bühnenbauten: Franz Joseph Völlmecke
Orlando, ein schöner, junger Mann des englischen Hochadels, durchwandert 350 Jahre der englischen und europäischen Geschichte, wechselt in der Hälfte des Lebens – ohne inneren und äußeren Schaden zu nehmen – das Geschlecht und führt fortan als Lady Orlando eine ebenso hochkarätige Existenz.
Viele Schauplätze – vom elisabethanischen Hof über das türkische Konstantinopel bis hin zum märchenhaften Schloss Orlandos – bilden die Kulisse für dieses einzigartige, abenteuerliche Leben, das Virginia Woolf mit bezaubernder Leichtigkeit und feiner Komik in einem ihrer berühmtesten Romane beschrieben hat. So führt sie den einstigen Günstling der Königin Elisabeth I. locker bis in die Moderne und huldigt mit dieser Biographie einer Nachfahrin der legendären Regentin: Vita Sackville-West! Es ist – bei aller Distanz – auch eine umwerfende Liebeserklärung an die Freundin und Dichterkollegin.
Barbara Kratz, dem FWT-Publikum bekannt durch ihre weiteren One-Woman-Shows („Die fromme Helene“, „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“, „Die Nibelungen“, „Das Leben ist ein Gedichte“, „Die Irrwischkönigin“ und „Mozart auf der Reise nach Prag“) , präsentiert – wie immer in rasantem Rollenwechsel – ein Feuerwerk an Ereignissen mit Musik aus den Jahrhunderten und eine großartige Geschichte auf dem Theater.
Presse
Virtuos und überaus komisch. Ein kurzweiliger Abend, der ernste Themen aufgreift, aber zugleich sehr humorvoll und liebevoll die fantastische Geschichte des elisabethanischen Edelmannes erzählt. Kongenial und ausgesprochen witzig ist auch das Bühnenbild. Kultura extra
Erzähler und Zeitzeugen werden dargestellt durch die wunderbar souveräne Barbara Kratz. Die Sprache der Bühnenfassung ist stilistisch großartig. meine südstadt.de